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eCPR im Medical Intervention Car

Das Medical Intervention Car des Universitätsklinikums Heidelberg

eCPR in der prä-klinischen Notfallversorgung

Das Medical Intervention Car (MIC) des Universitätsklinikums Heidelberg ermöglicht die extrakorporale kardiopulmonale Reanimation bei außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand direkt am Einsatzort. Das umgebaute Notarzteinsatzfahrzeug enthält neben Blutkonserven und Gerinnungsprodukten das mobile System zur extrakorporalen Herz-Kreislauf-Unterstützung Cardiohelp.

Die eCPR in der außerklinischen Notfallversorgung

Das mit einer Cardiohelp ausgestattete Fahrzeug ermöglicht die extrakorporale kardiopulmonale Reanimation direkt am Einsatzort und ist ein Meilenstein in der prä-klinischen Notfallversorgung.

"Wir können darüber den Cardiac Index und die Perfusion im Gehirn deutlich steigern und dadurch einen ganz anderen neurologischen Outcome generieren, als wir das momentan mit mechanischer Reanimation tun", Dr. Niko Schneider, Notarzt am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Projektinitiator des Medical Intervention Car.

Vorteile für den Patienten durch eine frühzeitige ECMO

Je früher eine adäquate Perfusion und Oxygenierung des Gehirns, je besser das Resultat, so der Ansatz. „Durch die massive Steigerung der Perfusion des Gehirns mittels ECMO können wir neurologische Outcomes erzielen, die vorher undenkbar waren", sagt Dr. Niko Schneider.

Kriterien für eine eCPR mit dem MIC

Die Selektionskriterien am UKHD für eine eCPR beinhalten, dass spätestens 60 Minuten nach Eintritt des Herz-Kreislauf-Stillstandes die eCPR laufen muss. Zudem muss eine Laien-Reanimation mit kurzer Latenzzeit zum Reanimationsbeginn stattgefunden haben.

Ausgeschlossen werden Patienten mit Grunderkrankung oder mit entsprechendem Verweis in der Patientenverfügung. Das gleiche gilt für einen unbeobachteten Herz-Kreislauf-Stillstand, da hier die Zeitspanne der Non-Perfusion des Gehirns unbekannt ist. Das Alter ist kein Ausschlusskriterium.

Warum setzt die Klinik auf das Cardiohelp-System?

Die Entscheidung für eine Cardiohelp fiel Dr. Schneider und Team sehr leicht, da diese exakt dem Anforderungsprofil hinsichtlich Größe, Transportzulassung für Boden und Luft sowie Bedienbarkeit und Verlässlichkeit entsprach: „Alles was uns die Cardiohelp bietet, gibt es auch nur bei der Cardiohelp. Das System ist wirklich sehr sicher und funktioniert sehr gut.“

eCPR als Zukunft der kardiopulmonalen Reanimation?

Dr. Schneider plädiert für einen frühzeitigen Einsatz der va-ECMO in der Rettungskette. „Ich glaube, dass wir einen Paradigmenwechsel in der Rettungskette benötigen, die sich seit 30 Jahren nicht signifikant verändert hat. Mit den Händen oder mit Reanimationsautomaten können wir nicht die Erfolge generieren, wie wir sie mit der Cardiohelp oder der va-ECMO überhaupt generieren können. 

Das Medical Intervention Car

Das "Medical Intervention Car (MIC)" ist ein innovatives und bislang deutschlandweit einzigartiges Konzept, um die außerklinische Notfallversorgung nochmals zu verbessern.

Projektinitiator Dr. Niko Schneider

Projektinitiator Dr. Niko Schneider

Die Ausstattung des MIC

Die Ausstattung des MIC

Das MIC - kein gewöhnlicher NEF

Das MIC - kein gewöhnlicher NEF

DAs Cardiohelp-System an Board des MIC

DAs Cardiohelp-System an Board des MIC

Schauen Sie sich hier das ganze Video-Interview mit Dr. Niko Schneider, Notarzt am UKHD an!

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